Das  Stimmengewirr  und  der  Lautstärkepegel im Lukasraum machen die Aufregung deutlich, die  hier  herrscht.  Es  ist  16.45  Uhr  und  in 32 Minuten  beginnt  er,  der  20. Jugendgottesdienst. Während sich die Kirche nebenan Bank für Bank füllt, hat sich das gesamte CrossOver-Team  noch  einmal  hier  eingefunden  um  gemeinsam  zur  Ruhe  zu  kommen  und  die  Gedanken zu sammeln.
In vielen Stunden des gemeinsam Arbeitens, Nachdenkens und Probens haben sich  alle gut auf  diesen  Abend  vorbereitet.  Was  wir  zum Gelingen  des  Gottesdienstes  beitragen  konnten, das haben wir getan, alles andere legen wir nun die Hände dessen, in dessen Namen wir in der kommenden Stunde versammelt sein werden und bitten ihn um seinen Segen.
Und dann geht es los. Die Band spielt ein schwungvolles Präludium und Sophia eröffnet gemeinsam mit Rebecka den Gottesdienst. Bereits bei der Begrüßung sorgen Amina und Florian  für  Heiterkeit  und  eine  fröhliche  Grundstimmung  unter  den  Gottesdienstbesuchern, welche sich durch den gesamten Gottesdienst zieht und eine gelöste Atmosphäre schafft.
Die CrossOver-Band und die „Homebodies on  stage“  sorgen  für  die  musikalische  Gestaltung  des  Gottesdienstes  und  schaffen  es,  die Besucher  mitzureißen  und  zum  Mitsingen  zu animieren.  So  wird  es  ein  lebendiger  und gleichzeitig  tiefsinniger  Gottesdienst,  der  viel von  der  Freude  und  dem  Gemeinschaftsgefühl  transportiert, welches  wir  in  zehn  Jahren  Jugendgottesdienst  immer  wieder erfahren durften.
Zum  Stichwort  „Gemeinschaft“  passt  auch  die  Aktion, welche  im  Gottesdienst  gemeinsam  mit  allen  Besuchern  durchgeführt wird. Jeder und jede erhält einen LegoDuplo-Stein, verbunden  mit  der  Einladung  sich darüber  Gedanken  zu  machen, welche  Entscheidungen,  Erfahrungen und Erlebnisse das eigene Leben bisher geprägt und beeinflusst  haben  und  ein  oder  zwei davon  auf  dem  Duplo-Stein  festzuhalten.
Im
Anschluss wird aus all diesen beschrifteten Steinen ein Legohaus gebaut, welches kunterbunt ist,  so  wie  die  versammelte  Gottesdienstgemeinde auch und welches uns daran erinnert, dass  alles,  was  uns  im  Leben  widerfährt,  Teil dessen ist, was wir uns im Laufe der Zeit aufgebaut haben.
Im  Vorfeld  des  Gottesdienstes  hatten  wir Einladungskarten  an  die  ca.  80  ehemaligen MitgliederInnen des Teams verschickt, welcher leider nicht so viele Menschen gefolgt sind wie erhofft, doch für diejenigen, die da waren, gab es  ein  schönes  Wiedersehen  und  durchaus auch sentimentale Momente.
Im  Anschluss  an  den  Gottesdienst  gab  es wie immer die Gelegenheit noch eine Zeit im Paulussaal  zu  verweilen  und  bei  kühlen  Getränken und leckerem Fingerfood miteinander zu  plaudern  und  gerade  an  diesem  Abend auch  in  Erinnerungen  zu  schwelgen.  Außerdem  konnten  im  Foyer  die  JuGo-Plakate  der letzten  zehn  Jahre  besichtigt  werden,  an  welchen durchaus auch die Entwicklung des JuGos zu erkennen ist.
Alles in allem war es ein schöner und gelungener Abend, der allen noch lange in Erinnerung  bleiben  wird  und  definitiv  Lust  auf noch viele Jahre „CrossOver“ gemacht hat.
In diesem Sinne: Auf die nächsten 20 Gottesdienste!!!
Jenny Gechert