Wie Jule glaubt
privat

Christin Hardung (34) erzählt von ihrem christlichen Glauben, über Berührungspunkte mit der evangelischen KiTa Regenbogen sowie ihren Erziehungsstil. Aufgewachsen im katholischen Glauben, besuchte sie gemeinsam mit ihren Eltern einmal wöchentlich den Gottesdienst. Im Jahr 2012 konvertierte sie zur evangelischen Konfession. Der gute Ruf der evangelischen KiTa Regenbogen motivierte die Familie zur Anmeldung ihrer Tochter Jule in der Einrichtung.

„Für die Betreuung meiner Kinder sind mir die Werte der Herzlichkeit, der Wärme und Wertschätzung am wichtigsten. In der KiTa Regenbogen erfahren wir genau das, hier haben die PädagogInnen ihr Herz am richtigen Fleck! Da rücken die Äußerlichkeiten in den Hintergrund. Jule freut sich täglich auf ihre KiTa und ihre Freundinnen. Den Kindern wird der christliche Glaube im Alltag näher gebracht. Es ist schön, wie kindgerecht die christlichen Feste gefeiert werden und dass die Kinder aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste teilnehmen. Die Ideen und Meinungen der Kinder werden ernst genommen. Daraus lernen die Kinder, dass jede Meinung wertvoll ist und akzeptiert wird. In einem geschützten Rahmen lernen sie, ihre Meinung frei zu äußern. Es wird mit den Kindern entschieden und nicht über ihren Kopf hinweg. Die PädagogInnen gehen auf Bedürfnisse der Kinder ein und integrieren diese in den Alltag. So backen oder kochen die Kinder der Dinogruppe zum Beispiel einmal wöchentlich, basteln themenbezogen oder besuchen den nahegelegenen Spielplatz. Ebenfalls finden interessenbezogene Projekte und AG‘ s statt.“

„Kinder sollen gerne in die KiTa gehen!“
Frau Hardung freut sich für ihre Tochter über das täglich mit Liebe frisch gekochte Mittagessen. Auch die musikalische Früherziehung, die ihr persönlich sehr wichtig ist, findet in der Einrichtung statt und wird gefördert. Sie legt Wert auf das Wohlbefinden des Kindes, denn nur wenn sich ihr Kind wohl fühlt und es ihm gut geht, kann es auch etwas lernen.
„Kinder sollen gerne in die Kita gehen, sollen Freude bei den Aktivitäten haben die sie machen. Sie brauchen nicht viel um glücklich zu sein, sie brauchen Menschen, die sie verstehen und ihr Repertoire an Ideen und Fantasien zulassen. Der christliche Glaube wird den Kindern in der KiTa auf spielerische Weise kindgerecht näher gebracht. Biblische Geschichten gehören ebenso selbstverständlich zu der KiTa wie die Feiern des Kirchenjahreskreises.“

Zuhause begleitet der christliche Glaube den Alltag der Familie. Die Kinder lernen Werte kennen, bringen Bekanntes und neu Gelerntes aus der KiTa mit nach Hause. So spielt ihre 4 jährige Tochter zum Beispiel die Gottesdienste nach, bringt das Ritual des Betens mit nach Hause, singt Lieder und erzählt Geschichten nach. Das Familienleben wird bereichert. Gerne besucht die Familie den Gottesdienst für Kleine und Große, besucht die Gottesdienste in der Kirche zu den Jahresfesten, beteiligt sich aktiv an Festen.

„Ich bin mit der Umsetzung des Konzeptes rundum zufrieden und fühle mich mit der Einrichtung verbunden.“ So hat Christin Hardung im Oktober 2016 den Vorsitz des Fördervereins übernommen.
Ich danke ihr für das Gespräch und wünsche ihr und ihrer Familie für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Text: Carina Moll