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Meditationskreis | Kreistänze | Evangelisch Pilgern | Fastenangebot
Meditationskreis
Das Besondere ist nicht, dass man nicht redet, sondern dass man Zeit für Gott hat.
Wir begegnen uns einmal im Monat, um gemeinsam in der Stille Gott wirken zu lassen – eingerahmt mit Gebeten, Impulsen, einfachen Taizé-Liedern und Körperwahrnehmungsübungen.
Es sind ganz unterschiedliche Menschen, die zu unseren Treffen kommen und sich auf die Erfahrung der Meditation in einer Gruppe einlassen wollen. Wie schön, dass es Menschen gibt, die das kostbare Geschenk solcher Stunden erkennen und wertschätzen. Es ist ein Unterschied, alleine oder gemeinsam mit anderen zu meditieren.
Nähere Informationen gibt Marina Schoneberg (Tel. 02242 869 227).
Die Treffen finden dienstags statt, jeweils von 19 – 21 Uhr im Paulussaal des Gemeindezentrums.
In der ersten halben Stunde ist jeweils Gelegenheit zum Austausch. Dann gehen wir in die Stille.
Bitte bringen sie eine Decke mit. Außerhalb dieser Termine bietet Marina Schoneberg auch seelsorgerliche Gespräche und geistliche Begleitung an.
Gottes Ja in der Stille hören
Kreistänze
Freude – Entspannung – Meditation – Bewegung – Gebet
Tanzen beflügelt Körper, Geist und Seele! Für den Kreistanz braucht es keine besonderen Vorkenntnisse und keinen Partner. Kommen Sie einfach vorbei und tanzen Sie mit!
Wir tanzen traditionelle und moderne Tänze aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Im Vordergrund steht dabei das Erlebnis in Gemeinschaft und die Freude an der Bewegung zur Musik.
Evangelisch Pilgern
Seit 2015 bietet Carola Juschka in unserer Gemeinde Pilgerwanderungen unter dem Motto „Pilgern vor der Haustür“ an. Zuvor hat sie eine Fortbildung zur Pilgerwegbegleiterin absolviert.
Was bedeutet nun evangelisch pilgern?
Was erwartet mich als PilgerIn?
Was kommt da auf mich zu?
Zuerst einmal mache ich mich in Gemeinschaft mit anderen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Weg, bringe mich in Bewegung, verlasse gewohnte Bahnen, lasse für einen Tag den Alltag hinter mir.
Die körperliche Bewegung bringt meine Gedanken in Bewegung. Der jeweils die Pilgerwanderung begleitende Text oder die Gedankenanregungen laden mich zum Nachdenken ein. Es bietet sich mir die Chance, mich und meine Umgebung ganz bewusst wahrzunehmen und meine Sinne zu schärfen.
Foto: U. Juschka
Unterstützung erfahre ich dabei durch Phasen des Schweigens. Schweigen eröffnet einen Raum für Gedanken und Gefühle, denen ich sonst keine Zeit einräume, die sonst nicht da sein dürfen oder können.
Ich gehe Fragen nach, die anstehen. Neue Perspektiven entwickeln sich.
Die Stille bietet die Möglichkeit, meine eigene Wahrnehmung zu stärken, meine innere Stimme zu hören.
Ich achte verstärkt auf die Umgebung, der Weg schenkt mir seine eigenen Gedanken und Impulse. Ungeordnetes beginnt sich zu klären.
Ich komme mit meinem Gott – wieder neu – ins Gespräch.
Warum „Pilgern vor der Haustür“?
Carola Juschka wählt bewusst Wege in der näheren Umgebung von Hennef für die von ihr angebotenen Pilgerwanderungen.
Pilgern ist ein Herausgehen aus dem Alltag, es braucht dafür aber keinen großen Aufwand, nicht zwingend eine altbekannte Pilgerstrecke. Allein entscheidend ist die Bereitschaft, sich auf die Begegnung mit sich selbst einzulassen, dem Wirken Gottes in sich nachzuspüren.
Die Termine werden ca 4 Wochen vorher auf der Homepage bekannt gegeben, bei Fragen wenden Sie sich bitte an Carola Juschka unter der Mailadresse carola.juschka(at)ekir.de
Text: Carola Juschka, Foto: U. Juschka
Fastenangebot
In der Fastenzeit im Frühjahr zwischen Aschermittwoch und Ostern wird ein „Fastenangebot“ gemacht. Die 40 Tage der Passionszeit sollen besonders durch Fasten und Beten gestaltet sein, umkehren, sich reinigen, hinwenden zu Gott und sich selber neu ausrichten auf das, was gut und wichtig ist im Leben – darum geht es. Fasten ist ein Grundmerkmal jüdischer und christlicher Frömmigkeit: Jesus, Mose und Elia haben gefastet. Die körperliche Umstellung schärft die Aufmerksamkeit und öffnet den Geist, außerdem hat das Fasten viele gesundheitsfördernde Aspekte.
Foto: U. Juschka
Heilfasten für Gesunde nach Buchinger/ Lützner
Nach zwei bis drei Vorbereitungstagen mit reduzierter Nahrung wird gefastet, das bedeutet: es wird nur flüssige Nahrung, Säfte, Tee und Gemüsebrühe verzehrt. Nach sechs Tagen erfolgt das gemeinsame Fastenbrechen. Danach sollte die Nahrungszufuhr langsam wieder aufgebaut werden, so dass nach drei weiteren Tagen wieder normal gegessen werden könnte. Während der Zeit des Heilfastens gibt es täglich abends ein Treffen von ca. 90 Minuten. Gemeinsam wird die Fastenbrühe verzehrt, Erfahrungen werden ausgetauscht, die Aufmerksamkeit wird mit Körperarbeit geschärft und Geist und Seele mit einem biblischen Impuls genährt. Eine Ärztin oder ein Fastenleiter begleiten die Treffen zusammen mit Pfarrerin Bertenrath und sind für medizinische Fragen ansprechbar.
Einkehrtag in der Fastenzeit
Ein Fastentag wird in unserem Gemeindezentrum gestaltet. An diesem Tag lösen Sie sich aus Ihrem Alltag, mit allem was Sie antreibt und fordert. Einfach innehalten – da sein – wahrnehmen, dass Gott Ihnen zugeneigt ist. Sie werden durch biblische Texte, Körperübungen und Stille eingeladen, sich zu entspannen und neu auf- und ausrichten zu lassen. Der Einkehrtag beginnt am Samstagmorgen um 10.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Für das gemeinsame einfache Mittagessen wird am Tag selber ein Kostenbeitrag erhoben.
Sieben Wochen ohne
Im Jahr 1983 ist die Aktion „7 Wochen Ohne“ entstanden. Inzwischen nehmen deutschlandweit Jahr für Jahr über drei Millionen ChristInnen an der Aktion teil. In der Fastenbewegung drückt sich die Sehnsucht nach einer Änderung des Lebensstils und nach einer Umkehr aus: Umkehr zu mir selbst, zum Nächsten, zu Frieden und Gerechtigkeit, zur Bewahrung der Schöpfung – und zu Gott. In jedem Jahr wird ein „Motto“ der Fastenaktion ausgerufen und es erscheint ein Fastenkalender mit Impulsen für jeden Tag der Fastenzeit.
Wie verändert sich das Leben, wenn ich z.B. „7 Wochen ohne“ Auto lebe oder ohne Schokolade? 7 Wochen ohne Fernsehen oder ohne Handy, 7 Wochen ohne Alkohol oder ohne Facebook – schaffe ich das (noch)? Wie viel Freiraum entsteht wohl zum Spielen oder Lesen, Spazieren gehen oder Freunde treffen, wenn ich anderes konsequent lasse? Wie sieht wohl mein Lebensgefühl aus, wenn ich 7 Wochen den Tag beginne, indem ich selber ein Lied singe oder indem ich jeden Tag jemandem eine Postkarte schreibe. Ich könnte auch einmal versuchen 7 Wochen lang meine Mitmenschen zu loben oder 7 Wochen lang bewusst selber zu denken und alte Gewissheiten zu hinterfragen. Es geht darum die Zeit vor Ostern, vor dem Fest der Auferstehung, bewusst zu gestalten: aufstehen – umkehren – neue Wege gehen.
In der Gemeinde bildet sich eine Gruppe, die sich in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern wöchentlich zum Austausch und zu gemeinsamen biblischen Impulsen trifft.
Ansprechpartnerin ist Antje Bertenrath, Telefon: 02242 25 42