Raus aus dem Haus Wochen
Andrea Hummerich

Im April 2021 stand auch wie im vergangenen Jahr wieder die “Raus aus dem Haus Wochen” an. Darauf freuten sich die Regenbogenkinder ganz besonders, da es trotz der zeitlichen Umständen, möglich gemacht wurde.

Fertig bepackt mit Rucksack und Matschkleidung trafen sich die Regenbogenkinder und die pädagogischen Kräfte auf dem KiTa Außengelände. Sobald alle Regenbogenkinder da waren, starteten sie auch schon und gingen Hand in Hand in einer zweier Reihe los.

Vorsichtig achteten sie gemeinsam darauf, dass kein Regenbogenkind auf die Straße lief oder verloren ging. Am Waldrand angekommen, konnten die Regenbogenkinder ihre Hände loslassen, da sie diese jetzt brauchten, um sich durch das Gestrüpp des Waldes zu kämpfen.

Nachdem sie ein gemütliches Plätzchen im Wald ausgesucht haben, wurde eine bunte Picknickdecke ausgebreitet und an einer geeigneten Stelle wurde ein Waldklo aus einer großen Plane aufgebaut. Nach einem kleinen Morgenkreis und einem selbstmitgebrachtem Frühstück, ging es los.

Der Waldabhang wurde rauf und runter geklettert, aus Stöcken wurde eine Brücke gebaut, kleine Tiere und Pflanzen wurden beobachtet und in einem Waldlexikon nachgeschlagen. Besonders viel Spaß hatten die Regenbogenkinder an den umgefallenen Baumstämmen, da man an denen so gut klettern und balancieren konnte. An einigen Tagen wurde auch die Tellerschaukel aus der Turnhalle mitgenommen. Diese Schaukel konnte man gut an den Ästen der Bäume befestigen.

Sehr aufregend waren für einige Regenbogenkinder die Matschpfützen. Einige Regenbogenkinder sprangen so rein, dass es in alle Richtungen spritzte und wieder andere legten sie mit Laub aus, damit sie nicht mehr so matschig waren.

Endlich kam dann auch nach einer ausgelassenen und freien Spielzeit das Mittagessen. Mit großen Appetit griffen die Regenbogenkinder zu. Nachdem alle satt waren, wurde eine Mittagsruhe gemacht. Diese wurde mit einer Geschichte oder einem Hörspiel gestaltet.

Nach einem erlebnisreichen Tag ging es dann zurück zum Waldanfang, wo die Regenbogenkinder von ihren Eltern abgeholt wurden. Alle waren müde, aber dennoch sehr glücklich über den schönen Tag. So verliefen die ganzen Tage der Woche. Den Regenbogenkindern fiel jeden Tag immer etwas Neues ein was man im Wald spielen und ausprobieren konnte.

Es war eine tolle und erlebnisreiche Zeit für die Regenbogenkinder und uns pädagogischen Kräfte, da sie vorallem neue Erfahrungen und Wissenschaften sammeln konnten!

Sophie Mittelstädt