Lebensmittelspenden im Oktober

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich – Erntedank

 

Ende September und Anfang Oktober wird in der Kirche traditionell das Erntedankfest gefeiert. Seit jeher dankten Christinnen und Christen am Ende der Erntezeit Gott für seine Gaben und seine Schöpfung. Das Erntedankfest erinnert an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur.
In festlichen Gottesdiensten wird Gott für seine Gaben gedankt. Die Kirchen und Altäre sind festlich geschmückt mit Obst und Feldfrüchten, mit Blumen und Kornähren.

Dabei steht der Dank für die Ernte und die Früchte des Feldes im Mittelpunkt, aber auch der Dank für das tägliche Brot und alles, was Menschen zum Leben brauchen. Erntedank erinnert daran, dass Nahrung und andere wichtige Dinge, die wir zum Leben brauchen, Gnadengaben Gottes sind, die uns geschenkt werden und die geteilt werden sollen.

Dankbarkeit ist bereits ein zentrales Motiv in der biblischen Überlieferung: Alles Gute kommt von Gott, und wir sind aufgerufen, damit verantwortungsvoll umzugehen und es mit denen zu teilen, die weniger haben.

Bereits am Anfang der Bibel, in der Geschichte von Kain und Abel, wird erzählt, dass beide Gott Dankopfer bringen von der Ernte des Jahres.

Und auch das Laubhüttenfest (Sukkot), das Juden im Herbst feiern, ist ein Dankfest für die Ernte und den Schutz Gottes.

Deshalb gehört zu Erntedank beides zusammen: Gott danken für all das Gute, das er gewährt – und davon teilen mit Menschen in Not.

 

Lebensmittelspenden für Hennefer

Deshalb bittet unsere Kirchengemeinde zu Erntedank und im ganzen Monat Oktober um Lebensmittelspenden. Bitte bringen Sie haltbare Lebensmittel zu den Gottesdiensten am 28. 9. und 5. 10. mit, oder auch zu allen anderen Gottesdiensten im Oktober, bringen Sie sie während der Offenen Kirche vorbei oder geben Sie diese im Gemeindebüro ab.

Die Lebensmittel werden im Gemeindezentrum verwahrt und an bedürftige Personen in Hennef abgegeben. Im Rahmen der diakonischen Arbeit unserer Gemeinde begegnen uns immer wieder Menschen, die zum Monatsende kein Geld mehr für das tägliche Brot haben. Sie sind dankbar für ein Paket Nudeln und Gemüsekonserven, für ein Pfund Kaffee, eine Dose Suppe oder auch eine Tafel Schokolade.