Gemeindekonzeption

Seit dem Jahr 2000 hatte sich eine Steuerungsgruppe Gedanken über die Zukunft unserer Kirchengemeinde gemacht. Frei von äußeren Zwängen konnte sie ihre Ideen entwickeln. Das Ergebnis lag 2003 zum 50. Gemeindejubiläum vor.
In den Jahren 2006-2007 wurde diese erste Gesamtkonzeption überarbeitet. Die 2. Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben ist seit dem 1. November 2007 fertig und in Gebrauch.

Eine Vision, die uns leitet
In der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef wollen wir …

… christlichen Glauben erleben.
Die spirituelle Dimension ist die Basis in unserer Kirchengemeinde.

Bei uns sind Jesus Christus und die Bibel Grund und Mitte des Handelns und Seins. Menschen jeden Alters erleben in den Gottesdiensten und Veranstaltungen unserer Gemeinde die Faszination, das Tröstende und das Befreiende des christlichen Glaubens. Ihrem Alter entsprechend machen sie geistliche Erfahrungen mit Gottes Liebe und seinem Wirken im eigenen Leben und entdecken Worte für ihren eigenen Glauben.

… Begegnung ermöglichen und Gemeinschaft in Verschiedenheit gestalten.
Das ist die Gemeinschaft stiftende Dimension unseres Glaubens.

Bei uns begegnen sich Menschen in all ihrer Verschiedenheit des Alters, des Geschlechts, der gesellschaftlichen Herkunft, der Nationalität und der Religion in Toleranz, Offenheit, Ehrlichkeit und Interesse aneinander.

… Verantwortung übernehmen.
Das ist die sozial-diakonische und politische Dimension unseres Glaubens.

Menschen erfahren bei uns konkrete Hilfe für ihr Leben durch Gespräch, durch Einbeziehung in die Gemeinschaft, aber auch durch tatkräftige und materielle Unterstützung. Wir nehmen unsere Verantwortung als Christinnen und Christen wahr für das Gemeinwohl der Stadt Hennef und unseres Landes, aber auch für die Zukunft der ganzen Weltgemeinschaft und der Erde. Wir tun dies in der Verbundenheit der weltweiten Ökumene, indem wir von unserem christlichen Glauben her Stellung beziehen und uns nach Kräften einsetzen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

… offen sein für Gottes lebendigen und unvorhersehbaren Geist.
Das ist die reformatorische Dimension unseres Glaubens.

Wir wollen uns immer wieder fragen, ob wir im Glauben in der Nachfolge Jesu stehen und ob wir der Lebendigkeit und dem freien Wirken Gottes in unserem Planen und Handeln genügend Raum lassen. Wir richten unseren Glauben und unser Handeln immer wieder an dem aus, was aktuell Not tut und verschließen uns auch nicht vor Veränderung und der frischen Brise des Heiligen Geistes.