Neues Presbyterium im Amt
Anna Karina Birkenstock

Mit ihrer persönlichen Verpflichtung am vergangenen Wochenende haben die Mitglieder des neuen Presbyteriums ihr Amt angetreten. In Zeiten der Corona-Krise wurde der geplante Festgottesdienst verschoben – die Verpflichtung wurde von der bisherigen Vorsitzenden, Pfarrerin Annekathrin Bieling im telefonischen Gespräch oder per Mail abgenommen.
18 Mitglieder hat das neue Gremium – drei Plätze sind noch vakant.

Hier stellen sich alle Mitglieder des neuen Presbyteriums vor.
Befragt wurden sie Mitte Januar schon von Wolfgang Brettschneider und Stefan Heinemann.

 

Boris Zanella
Der 48jährige Familienvater ist von Hause aus Organisationsberater. Aufgewachsen in Detmmold, Kreis Lippe wohnt er heute mit Frau und zwei Töchtern in Hennef-Edgoven. Hat er freie Zeit, läuft er gerne, kocht und ist mit dem Hund unterwegs.
Boris Zanella gehört dem Presbyterium seit Dezember 2018 an. Er war zuletzt stellvertretender Baukirchmeister und Mitglied im Vorstand des Fördervereins der KiTa ‚Regenbogen‘.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Talent für Fremdsprachen.
Glücklich bin ich, wenn ich in Bewegung bin.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf Lösungen, auf die man nur zusammen kommt.
Mit Kirche verbinde ich viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen Angebote für Menschen zwischen 20 und 40.
Diese Bibelstelle mag ich am liebsten: „Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ (Johannes 8,7)
Gottesdienst bedeutet für mich die Begegnung und Auseinandersetzung mit Gottes Wort.

 

Antje Bertenrath
Die 56jährige Pfarrerin lebt und arbeitet seit 1997 in Hennef. Mit ihrem Mann, Pfarrer Matthias Morgenroth, hat sie zwei Kinder: Jan (22) und Emma (19). Wenn sie nicht arbeitet, beschäftigt sie sich gerne mit Garten- und Handarbeiten.

Glücklich bin ich, wenn ich im Garten sitzen kann, abends nach getaner Arbeit, wenn ich dann mit Freunden reden kann, wir etwas Leckeres trinken …
Im neuen Presbyterium sehe ich eine besondere Herausforderung darin, sich auf das Wesentliche zu reduzieren und sich nicht in einer Vielzahl von Aktivitäten zu verlieren.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen ein Sabbatjahr, in dem wir als Gemeinde für begrenzte Zeit einmal so wenig wie nötig machen.
Diese Bibelstelle mag ich am liebsten: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Röm 12,21)
Gebete sehe ich in meinem Glauben als Auszeit, Hör-Zeit, Konzentration, Entlastung.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Sie brauchen Kraft und Trost und Orientierung und Glauben und Lebensfreude, weil diese Generationen mit großen Belastungen und Herausforderungen konfrontiert sein wird.

 

Khanh-duc Kuttig
Gebürtig aus Singapur wohnt die 46jährige Hochschullehrerin heute mit Mann und zwei Kindern auf dem Hennefer Blocksberg. Dem Presbyterium gehörte Khan-Duc Kuttig bisher nicht an. Sie ist aber schon seit Jahren aktiv in den Vorbereitungsteams für die Kindergottesdienste und für die ‚Kirche für Kleine und Große‘.

Diese Eigenschaft hätte ich gern: Gelassenheit.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf alles was auf mich zukommt.
Mit Kirche verbinde ich Geborgenheit und das Gefühl von Gemeinschaft – das, was man im Englischen das „feeling of community“ nennt.
Als Bibelstelle mag ich am liebsten aus Matthäus 7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“
Gebete sehe ich in meinem Glauben an wie Butter auf meinem Brot – ohne geht es nicht.
Gottesdienst bedeutet für mich feiern, singen und loben mit anderen.

 

Thomas Lueg
Der gebürtige Frechener hat viele Hobbies: Sport, Chor, Modelleisenbahn, Fotografie, Reisen, Literatur und Musik. Mitglied des Presbyteriums war der 57jährige, der als Referent der Geschäftsführung arbeitet, bisher nicht. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und wohnt heute in Edgoven.

Glücklich bin ich zum Beispiel, wenn ich mit meiner Frau in Spanien verweile.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf geschwisterliche Gemeinschaft und die Gnade und den Segen Gottes.
Im neuen Presbyterium sehe ich als eine besondere Herausforderung, die frohe Botschaft gerade heute zu den Menschen zu bringen.
Mit Kirche verbinde ich Gemeinschaft der Christen im Angesicht Gottes.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen mehr Aktivitäten zur „Männerarbeit“.
Gebete sehe ich in meinem Glauben als Kraftquelle Gottes und das Zwiegespräch mit ihm.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Sie sind „besser als ihr Ruf“.
Gottesdienst bedeutet für mich, sich auf den auszurichten, der alles geschaffen hat und durch dessen Werk wir heute Frieden mit Gott haben können.

 

Annekathrin Bieling
Die Pfarrerin lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern im Siegbogen in Hennef. Sie musiziert gerne und Tanzen ist ein bevorzugtes Hobby der 38jährigen. Seit 2015 ist sie Mitglied im Presbyterium und sieht ihre besondere Verantwortung in der Kinder- und Jugendarbeit.

Diese Eigenschaften hätte ich gerne: Geschick für Zahlen.
Glücklich bin ich, wenn einfach alles läuft, meine Kinder lachen, die Sonne scheint, ich singen kann.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne umsetzen den Umzug der Kinder- und Jugendarbeit, und damit das Legen eines guten Fundamentes für die Zukunft der Gemeinde.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Sie sind kostbare Schätze!
Gottesdienst bedeutet für mich eine Einladung Gottes, Gemeinschaft und Ort zum Auftanken in allen Lebenslagen.

 

Tanja Harrenberger
Die 41jährige ledige Pastorin im Ehrenamt ist in Hennef-Dahlhausen aufgewachsen, lebt heute in Geistingen mit ihrem Hund und hat Musizieren als große Leidenschaft. Der Schwerpunkt ihres Engagements in der Gemeinde liegt in der Seniorenarbeit.

Diese Eigenschaften hätte ich gerne: Manchmal wäre ich gerne selbstbewusster.
Mit Kirche verbinde ich vier Stichworte: Gemeinschaft, Evangelium, Diakonie und Heimat.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen, die Spiritualität weiter zu stärken, etwa dadurch, das Handauflegen bekannter zu machen. Außerdem liegt mir die Integration der Jugendarbeit ins Gemeindezentrum am Herzen.
Gebete sehe ich in meinem Glauben als Kommunikationshilfe.

 

Stefan Heinemann
Ein großer Freund von englischsprachiger Literatur und Hobbyfotograf ist der 42jährige. Der verheiratete Vater von drei Kindern ist seit 2015 als Pfarrer geborenes Mitglied des Presbyteriums in Hennef. Nach vier Jahren Lebensmittelpunkt in Geisbach wohnt er mittlerweile in Lauthausen. Sein Engagement in der Gemeinde gilt der Öffentlichkeitsarbeit, dem Konfirmandenunterricht und der Begleitung der Kita Regenbogen.

Diese Eigenschaften hätte ich gerne: Mehr Mut zur Lücke.
Glücklich bin ich, wenn ich nach einem schönen Tag mit meiner Familie abends ins lodernde Kaminfeuer blicke und ein gutes Buch in der Hand halte.
Im neuen Presbyterium sehe ich es als eine besondere Herausforderung, Finanzen und Visionen, den Taufbefehl und unsere konkreten Möglichkeiten vor Ort in Einklang zu bringen.
Diese Bibelstelle mag ich immer noch am liebsten: Mein Konfirmationsspruch „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“. (Römer 1,16)
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Anders als wir, aber nicht schlechter.

 

Niko Herzner
Der 46jährige, verheiratete evangelische Pfarrer und Familienvater von drei Kindern lebt in Geistingen. Musik machen und Geocaching sind seine Hobbies. Er ist im Schwerpunkt im Pfarrdienst der Gemeinde engagiert, im Hennefer Presbyterium dabei seit 2011.

Glücklich bin ich, wenn die Sonne scheint, um mich herum und in mir Frieden ist und mir kein Termin im Nacken sitzt.
Im neuen Presbyterium sehe ich als eine besondere Herausforderung, die Entscheidung, alle Arbeitsbereiche der Gemeinde rund um die Christuskirche zusammen zu führen, so umzusetzen, dass das Miteinander gestärkt wird und wir ein zukunftsstarkes Instrumentarium für ein lebendiges (und auch geistliches) Zentrum bekommen.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Genau wie wir früher haben sie große Ziele und Ideen – und wir Älteren sollten daraus lernen, dass man uns damals zu wenig zugehört und zugetraut hat.

 

Johnson David
Der in Geistingen wohnhafte 30jährige, ledige Produktionsplaner ist seit 2012 im Presbyteri-um. Er spielt in seiner Freizeit Badminton und engagiert sich bereits heute im Kinder- und Jugendausschuss, im Öffentlichkeitsausschuss und bei der Durchführung des Kindergottesdienstes.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Hin und wieder in besonderen Situationen etwas mehr Egoismus.
Glücklich bin ich, wenn mein Umfeld und ich lachen können.
Gebete sehe ich in meinem Glauben als Ablegen von Lasten und Ängsten und zur Kraftgewinnung.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Ein Großteil hat ein falsches Bild von Kirche und Glauben, weil dieses falsch vermittelt wird. Das Thema Kirche und Glaube wird in vielen Familien nicht richtig gelebt oder „geht sogar unter“.

 

Carola Juschka
Seit 2016 ist sie im Presbyterium. Die 57jährige Finanzbeamtin und Mutter zweier Kinder lebt mit ihrem Ehemann in Geisbach. Aufgewachsen ist sie in Berlin und engagiert sich in der Gemeinde im Finanzausschuss, als stellvertretende Finanzkirchmeisterin und hat die Leitung der Gruppe ‚Pilgern vor der Haustür‘.

Diese Eigenschaften hätte ich gerne: Gelassenheit.
Glücklich bin ich: Weit oben in den Bergen, abseits der Touristenströme, als ein Teil der Schöpfung.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf lebhafte Diskussionen darüber, wie sich unsere Gemeinde entwickeln sollte und auf – jeweils zu Beginn jeder Presbyteriumssitzung – zum Nachdenken anregende Andachten aus unserer Mitte.

 

Lydia Jüschke
Die verheiratete Rektorin im Ruhestand wohnt in Geistingen. Mit 65 Jahren bevorzugt sie in der Freizeit Lesen, Kochen und Radfahren. Sie und engagiert sich im Bauausschuss und der Fokusgruppe Finanzen in der Gemeinde. Seit 2019 ist Lydia Jüschke Mitglied im Presbyterium.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Geduld.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich darauf, das Leben in der Gemeinde mit zu gestalten und dafür zu sorgen, dass Kirche ein Ort ist, in dem Menschen gerne zusammenkommen und Gottes Wort in der Sprache von heute hören.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Keine Scheu ihre Meinung kundzutun! Sie sind neugierig und mögen Vorbilder. Sie können und mögen oft nicht lange zuhören, weil ihnen die Konzentrationsfähigkeit fehlt.

 

Ute Kleinsorge
Die ehemalige Bankkauffrau und nunmehr 66jährige Rentnerin lebt mit ihrem Ehemann in Geistingen und schätzt Gartenarbeit, Wandern und Lesen. Sie singt in der Gemeinde im Chor und unterstützt den Besuchsdienst.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Mut.
Glücklich bin ich am Meer, im Wald, in den Bergen und im Garten.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf ein gutes Miteinander und darauf, dass ich meine Begabungen einbringen darf.
Im neuen Presbyterium sehe ich es für mich als langjähriges Mitglied freikirchlicher Gemeinde als eine besondere Herausforderung, „Landeskirche“ von der Pike auf zu lernen.
Mit Kirche verbinde ich einen Ort, in dem Beziehungen und Glauben wachsen können.
Gebete sehe ich in meinem Glauben als unverzichtbaren Kontakt zwischen Gott und mir.

 

Thomas Koch
Der 58jährige verheiratete Familienvater von zwei Kindern arbeitet als Produktionsingenieur und wohnt in Hennef-Geisbach. Er arbeitet in der Gemeinde im Öffentlichkeitsausschuss und betreibt in seiner Freizeit Trailrunning, wandert gerne und schätzt das Fotografieren.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Geduld.
Glücklich bin ich, wenn ich wandernd oder laufend unterwegs bin.
Mit Kirche verbinde ich wichtige soziale, gesellschaftliche Aufgaben und Arbeit.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen die Neugestaltung des Gemeindezentrums mit Integration der Jugendarbeit.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein: Sehr engagiert, auch politisch.
Gottesdienst bedeutet für mich: Innehalten, neue Horizonte eröffnen.

 

Kirsten Schönauer
Die 56jährige Beamtin ist Presbyterin seit 2007. Sie war stellvertretende Finanzkirch-meister und zuletzt stellvertretende Vorsitzende. Zudem engagiert sie sich im Besuchsdienst. Geboren in Bergisch-Gladbach wohnt sie mit ihrem Mann in Hennef-Edgoven. In ihrer Freizeit liest sie gerne, kocht, treibt Sport und – kümmert sich verstärkt um ihre Hühner.

Glücklich bin ich, wenn ich in glückliche Gesichter schaue und mich mit freundlichen Menschen unterhalte.
Im neuen Presbyterium sehe ich als eine besondere Herausforderung, die vielen neuen Presbyteriumsmitglieder gut einzubinden.
Diese Bibelstelle mag ich am liebsten: „Dient einander, jeder mit der Gabe, die er erhalten hat.“ (1. Petrus 4;10)
Gebete sehe ich in meinem Glauben als die Möglichkeit, mit Gott in Verbindung zu treten, Sorgen und Nöte vor ihn zu bringen, ihm mei-nen Dank auszusprechen.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein, dass ich sehr viele offene, freundliche und engagierte Kinder und Jugendliche kenne. Ich würde mir für sie eine unbeschwerte Kindheit und Jugendzeit mit weniger Zwängen wünschen.
Gottesdienst kann meiner Erfahrung in ganz vielfältiger Form erfolgen. Trotzdem denke ich immer zuerst an den sonntäglichen Gottesdienst in unserer Kirche. Der bedeutet für mich, zur Ruhe zu kommen, mich auf Gott zu besinnen, immer wieder neue Impulse zu bekannten Bibelstellen zu erhalten und mich so mit Gottes Wort zu beschäftigen. Auch genieße ich das Zusammensein mit Gleichgesinnten und die Gespräche nach dem Gottesdienst.

 

Helmut Scheid
Der 63jährige Oberstleutnant a.D. ist aufgewachsen in Bad Kreuznach – heute wohnt er in der Geisbach. Mit seiner Frau nimmt er sich Zeit für Enkelkinder und diverse Ehrenämter. Dem Presbyterium gehört er seit 2016 an. Helmut Scheid war zuletzt Baukirchmeister, zudem Mitglied im Finanz- sowie Kinder- und Jugendausschuss. Mit viel Organisationstalent bringt er sich ein bei der Durchführung des Gemeindefests und des jährlichen Weih-nachtsmarkt-Stands unserer Kirchengemeinde.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Mehr Geduld und die Weisheit des Alters.
Glücklich bin ich, wenn ich aufwache und sehe, dass ein wunderschöner Tag mit viel Sonne mich erwartet.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf emotionale Diskussionen in der Sache – und dass wir anschließend friedlich auseinandergehen.
Im neuen Presbyterium sehe ich als eine besondere Herausforderung, dass der begonnene Gemeindeentwicklungsprozess, der von strategischer Bedeutung für die Gemeinde ist, erfolgreich beendet wird.
Mit Kirche verbinde ich respektvollen und ehrlichen Umgang miteinander – einfach Nächstenliebe . Ein Ort, wo Menschen aller Schichten und jeden Alters in ihrer Verschiedenheit zusammenkommen.
Diese Bibelstelle mag ich am liebsten: „Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Va-ter“ (Mt. 10, 32)
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein, dass ihnen die Privatsphäre wegen Selbstinszenierung – etwa bei Instagram – entschwindet und es sie noch nicht einmal stört.

 

Galina Mehl
Fast so lange wie sie in der Kirchengemeinde mit ihrem Mann als Küsterin arbeitet, ist die 54jährige schon Mitarbeiterpresbyterin – nämlich seit 20 Jahren. Bekannt ist sie vielen Ge-meindegliedern auch aus der Seniorenarbeit und vom Gemeindeangebot ‚Offene Tür‘. Zu ihren Hobbies zählt sie Tanzen und Fotografieren, Inliner fahren, Lesen, Basteln – und den Hund der Familie.

Glücklich bin ich, wenn ich im Kreis meiner Familie bin.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf Menschen, die Verantwortung in unserer Gemeinde übernehmen, auf neue Herausforderungen und neues Wissen.
Mit Kirche verbinde ich einen Ort, wo sich viele Menschen zuhause fühlen.
In der Bibel mag ich am liebsten das Gleichnis vom Sämann (Markus 4, 1-20), weil ich mich in diesem Text wiederfinde.
Gebete sehe ich in meinem Glauben als Kraftquelle und Möglichkeit, mich bei Gott für alles Gute in meinem Leben zu bedanken.
Gottesdienst bedeutet für mich Gemeinschaft erleben, gemeinsam Gottes Wort hören, singen, beten und Kraft tanken.

 

Peter Waidelich
Der 55jährige Umweltingenieur ist verheiratet und hat vier Kinder. Er wohnt auf der Grenze zwischen Hennef-Warth und Hennef-Geistingen. Besonders verbunden fühlt er sich in der Kirchengemeinde dem Bläserchor. Peter Waidelich war in der Vergangenheit bereits Presbyter und Mitglied des Kreissynodalvorstands, gehörte in der letzten Amtsperiode dem Hennefer Presbyterium aber nicht mehr an.

Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf den gemeinsamen Austausch zu Fragestellungen und das vielseitige Abwägen von erforderlichen Entscheidungen.
Im neuen Presbyterium sehe ich es als eine besondere Herausforderung, Verantwortung im Sinne unserer gemeindlichen Vision zu übernehmen und bei unserem Planen und Handeln genügend Raum für Gottes Wirken freizuhalten. Dabei möchte ich die Vielfalt und Kreativität der Protestanten in Hennef für alle in der Stadt erkennbar werden lassen.
Mit Kirche verbinde ich Geborgenheit, wenn die Christuskirche gemeint ist. In Verbindung mit der Institution „Kirche“ sehe ich große Herausforderungen im Sinne von Erhöhung der Attraktivität und Verstärkung des wertschätzenden Miteinanders auch unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften.
Als konkretes Projekt im Presbyterium würde ich gerne mit umsetzen, zukünftig bei allen Entscheidungen stets die Aspekte der Nachhaltigkeit zu betrachten. Um heute die Bedürfnisse unserer Gemeindeglieder zu berücksichtigen, ohne die Chancen der nachfolgenden Generationen zu beschränken, bedarf es in unserer Kirchengemeinde Hennef einer regenerativen Grundlage.
In der Bibel mag ich am liebsten die Stelle, an der Jesus von sich selbst als dem Licht der Welt spricht (Johannes 8, 12-20)
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein, dass sie kreativ, vielseitig und mutig sind. Ich möchte sie in ihrer Unterschiedlichkeit authentisch wahrnehmen und immer wieder das Gespräch mit ihnen suchen, um eine persönliche Beziehung zu ihnen aufzubauen und zu erhalten.

 

Christina Schramm
Geboren in Lauterbach/Erzgebirge lebt die 69jährige Familienpflegerin heute im Ruhestand in Hennef-Greuelsiefen. Dort kann sie mit Mann und Hund gut spazieren gehen – sie mag auch lesen und reisen. Dem Hennefer Presbyterium gehört Christina Schramm seit 2016 an. Zudem ist sie Mitglied des Kreissynodalvorstands.

Diese Eigenschaft hätte ich gerne: Ungezwungen zu sein wie ein Kind.
Bei der Mitarbeit im Presbyterium freue ich mich auf den Zusammenhalt unter den Presbytern.
In der Bibel mag ich am liebsten Psalm 71, in dem der Psalm Peter, dass er stets auf Gott hofft – auch im Alter.
Zu den heutigen Kindern und Jugendlichen fällt mir spontan ein, dass sie kritisch zur Kirche stehen.
Der Gottesdienst bedeutet für mich, mich mit Gleichgesinnten zu treffen, mit denen ich dann über die Predigt diskutieren kann.