Aus dem Presbyterium
Anna Karina Birkenstock

Im Sommer hat sich das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde drei Mal getroffen im Mai, Juni und Juli fanden reguläre Presbyteriumssitzungen statt.

Wiederaufbau der KiTa ‚Regenbogen‘
Nach drei Jahren in den Containern ist die KiTa ‚Regenbogen‘ am Pfingstwochenende in das wiedererrichtete Gebäude in der Kurhausstraße 88 umgezogen. Die offizielle Wiedereröffnung erfolgte im Rahmen des Gemeindefestes am 9. Juli.
Im Zuge der abschließenden Bauarbeiten am Gebäude beauftragte das Presbyterium diverse Gewerke, darunter Maler und Tischlerarbeiten, Arbeiten am Außenputz und am Bodenbelag. Für die Anlegung des Außengeländes, die sich wegen Lieferengpässen bei den Außenspielgeräten vermutlich noch bis Jahresende hinziehen wird, wurden die Verlegung von Erdkabeln, Pflasterarbeiten und die Einzäunung genehmigt. Für die Anschaffung der Außenspielgeräte stellte das Presbyterium die Summe aller seit Sommer 2014 für die KiTa erhaltenen Geldspenden in Höhe von 61.318€ zur Verfügung.
Am neu eröffneten Martin-Luther-Weg neben der KiTa sollen zudem zwei weitere Schaukästen aufgestellt werden.

Weiternutzung der Container durch die Stadt Hennef
In zwei Sitzungen beriet der Gemeindevorstand die schriftliche Anfrage der Stadt Hennef, das Grundstück in der Deichstraße 30 für eine Übergangszeit pachten zu dürfen, um in den Containern dort eine KiTa in kommunaler Trägerschaft zu betreiben. Angesichts der angespannten Situation für Familien mit Kindergartenkindern zeigte sich das Presbyterium bereit, das Gelände für zwei Jahre, maximal bis zum Sommer 2020 zur Verfügung zu stellen. Spätestens bis dahin soll ein weiterer KiTa-Neubau bezugsfertig sein, in den die 55 Kinder der dreigruppigen Einrichtung dann umziehen werden.
An die Kirchengemeinde zahlt die Stadt Hennef einen ortsüblichen Pachtzins. Sie kommt auch für die Entfernung der Container am Ende der Pachtzeit auf und zahlt pauschal für die Wiederherstellung des Grundstücks.

Gebäudestrukturanalyse
Nach ausführlichen Beratungen hat das Presbyterium entschieden, ab Januar 2018 eine Gebäudestrukturanalyse durchführen zu lassen. Das Architekturbüro Kölsch + Maliska aus Duisburg, das von der Landeskirche seit 10 Jahren dafür zertifiziert ist, wird alle Gebäude der Kirchengemeinde auf Sanierungsbedarf und Wirtschaftlichkeit prüfen. Bis Sommer 2018 soll dem Presbyterium ein Bericht vorgelegt werden, der es dem Gemeindevorstand erlaubt, langfristige Entscheidungen des Gebäudemana-gements fundiert zu treffen. Dafür hat das Presbyterium 18.693€ bereitgestellt.

Neueinstellung in Seniorenarbeit
Zum 1. Oktober nimmt Tanja Harrenberger ihre Arbeit in der Kirchengemeinde auf. Die ordinierte Theologin und ausgebildete Altentherapeutin führt die Arbeit mit Senioren fort, die Marina Schoneberg bis zum Frühjahr geleitet hatte.
Die Aufgaben des Pfarrteams hat eine Arbeitsgruppe des Presbyteriums kritisch gesichtet. Um die strukturelle Überlastung der vier Pfarrstelleninhaber zu reduzieren, hat das Presbyterium auf Vorschlag der Arbeitsgruppe Maßnahmen zur Erprobung beschlossen: Neben anderem werden die Altenheimgottesdienste um die Hälfte reduziert und die übrigen an die neue Mitarbeiterin in der Seniorenarbeit abgegeben. Sie soll auch weitere Beerdigungen und Ehejubiläen aus dem Bereich der Seniorenarbeit übernehmen. Hausbesuche werden nur noch zum 70.,80., 90. und 100. Geburtstag initiativ angeboten, werden aber auf Nachfrage jederzeit gerne gemacht. Jugendgottesdienst, Kontaktstunde und Betreuung der Krippenspiele werden an die Mitarbeiterinnen der Kinder- und Jugendarbeit delegiert. Diese und andere Maßnahmen sollen für ein halbes Jahr erprobt werden.
Im Rahmen der neu eingeführten U3-Betreuung in der KiTa, die nach den Sommerferien begonnen hat, wurden die Stunden mehrerer Erzieherinnen erhöht und Sarah Dehmel als Ergänzungskraft eingestellt.

Einführung Mitarbeitendengespräche
Ab dem Jahreswechsel werden für alle Mitarbeitenden, die mehr als 10h/Woche für die Kirchengemeinde tätig sind, jährliche Mitarbeitendengespräche als strukturierte, vertrauliche Gespräche zwischen Mitarbeitendem und Fachvorgesetztem eingeführt. Vorbereitungsbogen und Gesprächsleitfaden wurden in Abwandlung von Vorlagen der Landeskirche erstellt. Im Herbst finden Informationsveranstaltungen und Schulungen durch eine externe Referentin der Landeskirche statt.

Fortbildungen, Freizeiten und Weiteres
Das Presbyterium genehmigte diverse Freizeitabrechnungen und eine Tagesfahrt nach Marburg.
Am neuen Teil des Gemeindehauses soll ein überdachter Unterstand für 6-8 Fahrräder errichtet werden.
Für die neue Kantorin und für die Kurier-Redaktion wurden je eigene Laptops angeschafft. Fortbildungen wurden genehmigt für mehrere Pfarrstelleninhaber, die Kantorin und Prädikant Friedemann Knippschild.

Stefan Heinemann