5.4.: Genossen-schaften – verstaubt oder Zukunftsmodell?
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In welchen Bereichen könnten Genossenschaften in Zukunft tätig werden? In welchen Bereichen fehlen Genossenschaften? Oder haben sie sich längst überlebt?
Diesen Fragen geht eine Diskussionsrunde nach, zu der die Josef-Dietzgen-Gesellschaft in die Räumlichkeiten der Evangelischen Kirchengemeinde einlädt.

Am Freitag, 5. April, ab 17 Uhr spricht im Paulussaal des Gemeindehauses, Beethovenstraße 44 zunächst Detlef Kowalski. Der Pfarrer der Neuwieder Friedenskirchengemeinde und Superintendent des Kirchenkreises Wied spricht zu Friedrich Wilhelm Raiffeisen und dessen religiösen Beweggründe zur Entwicklung des Genossenschaftsgedanken.
Jürgen Staab, Vorsitzender der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG, ist Diplomvolkswirt und Buchautor. Er äußerst sich über seine Ideen von Genossenschaften als Zukunftsmodell.
Der Friedens- und Konfliktforscher Thomas Völker ist Fraktionsreferent im sozial- und integrationspolitischen Ausschuss der Partei DIE LINKE im hessischen Landtag. Er lotet die Bedeutung des Genossenschaftsprinzips aus einer linksgesellschaftlichen Sichtweise aus.
Horst Manja, Aufsichtsratsvorsitzender der TuWas-Genossenschaft eG im Verbund der Diakonie, spricht zuletzt zur konkreten sozialen Arbeit in seiner Genossenschaft.

Im Anschluss an die jeweils gut zehnminütigen Kurzvorträge der Referenten moderiert der Philosoph Heinz-Jürgen Hörster eine Diskussionsrunde, bei der auch Fragen aus dem Publikum erwünscht sind.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Text: Stefan Heinemann / Uwe Jessen