Von der leichten Muse geküsst
Ralf Schrickel
Heiter und beschwingt in den Sommer musiziert –
Chor und Flöten begeisterten in der Christuskirche
 
Zu einem „Frühsommerlichen Konzert ohne Donnerwetter“ hatten Kirchenchor und Flötenkreis der Christuskirche am Sonntag, den 5. Juni eingeladen. Und tatsächlich legten die Unwetter der vorangegangenen Tage eine Pause ein, so dass die klangvollen und leichten Töne das Publikum erquicken konnten.
In einem Wechselbad aus Klassik (Bach, Händel) und beschwingter moderner Musik (John Rutter, Waldemar Aahlèn) erlebten die Besucher eine Vielfalt von Flöten- und Gesangstönen. Im Mittelpunkt standen dabei verschiedene Varianten des alt bekannten Volksliedes „Geh aus mein Herz“, mal als Chorsatz oder instrumental begleitet vom Flötenkreis, mal als Kanon gemeinsam mit dem Publikum oder vom Gesangsensemble „Vierklang“ (Petra Biesenthal, Frauke Göttsche, Bärbel Knippschild, Bianka Arndt) vorgetragen.
Besonders hervor trat der Flötenkreis unter Leitung von Ulrike Dernbach-Steffl mit einer siebenteiligen Suite aus dem Baltischen Lautenbuch von Josef Friedrich Doppelbauer.
Der Chor wurde von Andrea Coch sicher geleitet, verstärkt am Klavier vom langjährigen Kantor Johannes Dette, der insbesondere beim Lobpreis von „Schau auf die Welt“ (John Rutter) seine ganze Fingerfertigkeit zeigte. Für ihn war es der letzte Auftritt in dieser Kirchengemeinde, da Johannes Dette mit seiner Familie im Sommer Hennef verlassen wird, um eine neue Kantorenstelle in Zittau anzutreten.
Im Anschluss an das gut besuchte Konzert, das mit viel Applaus belohnt wurde, wurde im Rahmen eines Empfangs noch mit Worten, Geschenken und Musik die Familie Dette verabschiedet.

Dank galt dabei auch der Ehefrau Ulrike, die durch vielseitiges Engagement in Flötenkreis, Spatzenchor und Kirchenchor das musikalische Gemeindeleben nachhaltig mit geprägt hat.

Text: Bianka Arndt
Foto: Ralf Schrickel