20.1.: Vizepräses Pistorius predigt Frieden
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„Wir leben in einer Welt, umgeben von Krieg und Streit, Unrecht und Ungerechtigkeit“, sagt Vizepräses Christoph Pistorius. Der zweithöchste Geistliche der Protestanten im Rheinland ist im Gottesdienst am Sonntag, 20. Januar ab 11 Uhr in der Hennefer Christuskirche zu Gast. Wie kann Frieden werden, fragt Pistorius dann.

Vor einem Jahr beschloss die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) das Diskussionspapier „Auf dem Weg zum gerechten Frieden“. Sie empfahl darin im Januar 2018 weniger Rüstungsexporte, den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland und mehr Friedenserziehung in Schulen.
Ein Jahr später lautet die Jahreslosung für 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach.“ (Psalm 34,15) – „Da wünscht man sich sehr, dass die Völker und Religionen endlich in Frieden miteinander lebten“, so Pistorius. Zum moderierten Nachgespräch mit dem Vizepräses lädt Pfarrer Stefan Heinemann im Anschluss an den Gottesdienst ins Gemeindehaus ein.

Christoph Pistorius ist seit Januar 2014 der zweithöchste Geistliche in der EKiR, der 2,5 Millionen Protestanten in vier Bundesländern zwischen Aachen und Saarbrücken angehören. Als Oberkirchenrat leitet er seit sechs Jahren die Personalabteilung der Landeskirche. Vorher Trierer Superintendent, wechselte er 2013 ins Düsseldorfer Landeskirchenamt. Der verheiratete Vater dreier erwachsener Töchter lebt heute in Mettmann.

„Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 85,11) – weil die Jahreslosung für das ganze Jahr 2019 gilt, hat die Kirchengemeinde Hennef zwei weitere Redner eingeladen, zum Frieden zu sprechen.
Den Psalmvers „Dass Frieden und Gerechtigkeit sich küssen“ (Psalm 85,11) legt SPD-Landesvorsitzender Sebastian Hartmann im Gottesdienst am 10. Februar 2019 aus.
Der langjährige Hennefer Ortspfarrer, Militärdekan Claus-Jörg Richter, fragt am 17. März, ob Jesu Satz „Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, halte ihm auch die linke Wange hin“ auch in militärischen Auslandseinsätzen gelten kann.